Kreatives Denken und Arbeiten

In der Gemeinschaft macht vieles einfach mehr Spaß!

Projekte 2019

Raum im Raum: ein Experiment.

Künstleratelier in der Grundschule.

“In der Wissenschaft gleichen wir alle nur den Kindern, die am Rande des Wissens hie und da einen Kiesel aufheben, während sich der weite Ozean des Unbekannten vor unseren Augen erstreckt.”
Sir Isaac Newton (1643 -1727).

Ein Raum im Raum

Im Alltags der Schulkontext sind die Fachräume für das Zeichnen, Malen und andere künstlerische Aktivitäten öfter Mal ausgelastet. Zudem sollten die Fachräume am Ende des neunzigminütigen Blocks aufgeräumt und für die nächste Schülergruppe gereinigt sein. Das Künstleratelier ist ein völlig anderer Raum. Robert Fleck (2017) beschreibt das Atelier als einen Mythos und zugleich als einen konkreten Ort, der durch seine hochgradige Individualisierung einen utopischen Gegensatz zu den normierten Arbeitsplätzen in der Arbeitswelt bildet. An diesem Ort entstehen demnach künstlerische Arbeiten, die nach Deleuze und Guattari eine radikale Andersartigkeit in der Welt der Gegenwart aufweisen.

September 2018, als Stipendiatin des Programms Max – Artists in Residence an Grundschulen von der Stiftung Brandenburger Tor zieht die Künstlerin Vanessa Farfán ihr Atelier zur Carl-Humann-Grundschule um. Ein paar Wochen später steht eine 300 x 300 x 300 cm “Black Box“ mitten in den Raum: einen dunklen Raum, die in einen hellen Raum sich findet. Diesem Raum im Raum bedient nicht nur als Metapher von einem pädagogischen Experiment, sondern auch als ein Raum mit einem Zweck: als Labor wo nicht nur die Künstlerin, sondern auch die Schüler, künstlerischen Übungen und Experimente u.a: mit Licht, Schatten, Projektionen und das Prinzip der Fotographie durchführen können.

Der Ausspruch, die an Martin Wieland zugeschrieben ist, und später populär in die Architektur, Design und Kunst des frühen 20. Jahrhundert geworden ist: “weniger ist mehr“, gilt auch für den Aktivitäten mit Schüler in dem “Raum im Raum”. Wenige Materialien und Elementen werden erstmal an den Schüler zur Verfügung gestellt. Ein paar Einweisungen als “Regel des Spieles” helfen ihnen, um mit den reduzierten Mitteln durchzugehen. Was Kinder von vielfältige Möglichkeiten als kreative Lösungen erreichen ist erstaunlich.
Probieren, Fehler zu machen und denselben Entdeckungen zu beobachten sind auch Prinzipien mit dem die Schüler mit Materialien wie: Licht, Glas, Plastik und Papier mit der Künstlerin Arbeiten.

Das Modell, dass das Programm Max – Artists in Residence an Grundschulen anbietet, hat in der Grundschule eine Innovationsquelle installiert, die zum Nachdenken über neue Wege und Formen von Unterrichtsgestaltung, neue Organisationsformen und zum Arbeiten in fächerübergreifenden Projekten anregt. Infolgedessen besitzt das Programm ein hohes Potenzial, um kulturelle Schulentwicklung zu begleiten und voranzutreiben.


Vernissage am 16.05.2019 in der Galerie erstererster


Installation


Die Bärchen in der Galerie...


Kunsttage

Unsere Kunsttage stehen kurz bevor... Wir sind schon sehr gespannt...


Lesetag

Der Lesetag war mal wieder ein voller Erfolg...


Ein Raum im Raum

In der Wissenschaft gleichen wir alle nur den Kindern, die am Rande des Wissens hie und da einen Kiesel aufheben, während sich der weite Ozean des Unbekannten vor unseren Augen erstreckt.
(Sir Isaac Newton. 1643 -1727).

Eine Black Box steht mitten im Raum– ein dunkler Raum, der sich in einem hellen Raum befindet. Dort materialisieren wir mit Papier, Graphit, Schablonen, Tinte und anderen Materialien unsere Licht- und Schattenexperimente.

"Ich erlebe den Austausch und die Inspiration in der Arbeit mit den Schüler*innen als gegenseitig: Sie finden einen Moment der Freiheit in ihrer Schulroutine, die Möglichkeit, freie künstlerische Experimente zu machen, ich bekomme einen frischen Einblick in die künstlerische Arbeit".

Vanessa Farfán


Sinne erleben...

Zur Sensibilisierung unserer Sinne und Wahrnehmung erforschen wir Lexis mittels der Fühlkästen, wie die unterschiedlichen Materialien auf uns wirken.